"sich selbst auf der Spur sein"

SELBSTERFAHRUNG IN DER NATUR

mit Peter Geyer

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Der Westen im Medizinrad


Bitte
Wir werden eingetaucht und mit den Wassern der Sintflut gewaschen
Wir werden durchnässt
bis auf die Herzhaut

Der Wunsch nach der Landschaft
diesseits der Tränengrenze taugt nicht
der Wunsch den Blütenfrühling zu halten
der Wunsch verschont zu bleiben
taugt nicht

Es taugt die Bitte dass bei Sonnenaufgang die Taube
den Zweig vom Ölbaum bringe
dass die Frucht so bunt wie die Blume sei
dass noch die Blätter der Rose am Boden
eine leuchtende Krone bilden

und dass wir aus der Flut
dass wir aus der Löwengrube und dem feurigen Ofen
immer versehrter und immer heiler
stets von neuem zu uns selbst
entlassen werden. (Hilde Domin)


Der Westen, der Herbst, die Zeit des Rückzugs und des Abstiegs ins Dunkle und Unerforschte - er steht im Medizinrad für den krisenhaften Wandel und für Transformation. Das Alte zerfällt, das Neue ist anfangs noch nicht fassbar, wir tappen im Dunklen. Was es hier zu finden gilt, ist nicht ein Ausweg ins nächste Licht, sondern die Berührung mit unserem innersten Kern.
Das braucht Mut! Das Blicken auf alte noch schmerzende Wunden, das Betrauern und das Würdigen dieser um sie schließlich entschieden zu verabschieden - gestärkt und gereift gehen wir aus der Krise hervor.

Mittels Übungen, Schwellengängen in die Natur aber auch in individueller Ritualarbeit im Rad werden wir uns mit unseren Schatten konfrontieren. Unsere Selbstliebe stärken, um ganz zu bleiben, wenn wir unsere Schmerzen entlassen.

Leitung:
Peter Geyer und Klaus Gmoser


Termin:
22. bis 24. Oktober 2021

Ort:
Hütte in der Nähe von Weiz
Steiermark/Österreich

Kosten:
€ 250,– pro Person
Frühzahler bis 10. September 2021 € 220,-
für Unterkunft und Verpflegung € 120,-